Kotodama Journal
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Gerne
Verfasst von Esther Pierling am 07.08.2022
Ich gucke mir gerne mal etwas an im TV...etwas, wo einer, der es kann auf wildfremde Menschen zugeht und mit ihnen ins Gespräch kommt. Davon gibt es einige Formate in der Glotze. Wichtig dabei finde ich immer, dass die Leute, mit denen man spricht, sprechen dürfen und nicht Männchen machen müssen.
Kennt noch einer Gert Ruge? Der konnte das. Vornehmlich war er in östlichen Ländern unterwegs, die kannten wir alle nicht. War immer mega aufschlussreich.

Gestern sah ich einen, der hatte plötzlich einen Aikido Lehrer im Interview. Ziemlich belanglos, denn es ging in der Hauptsache um Wohnen am Wasser.
Trotzdem musste /durfte/wollte dieser Herr in seinem Garten Aikido vorturnen...alleine. Ich sah große tänzerisch ausholende Bewegung...im Vortrag selbstgefällig, wenn nicht selbstverliebt, in jedem Fall für ein Kamera Objektiv.
Ich weiß wohl, dass Fernseh Leute etwas in Szene setzen möchten, damit der Zuschauer etwas zu gucken hat...dennoch missfiel es mir deutlich.
Gut finde ich immer, wenn man dem AIKIDO eine Bühne bereitet, wenn AIKIDO den Vortritt hat....nicht der Protagonist, der ist nur das Medium um es in der Welt manifest zu machen.
Eitelkeit stört mich da sehr, Inszenierung sowieso, besonders wenn viel von natürlicher Bewegung geschwafelt wird.
Das alles braucht AIKIDO nicht. Es ist eher schlicht im Auftritt, ganz subtil, völlig gewaltfrei, gar freundlich. Sehr nett sozusagen.
Ob der Protagonist ein Erleuchtungserlebnis hatte, oder hart gekochte Eier gefrühstückt hat......wen interessiert das?!
Maximal das eigene Ego.
Ob der oder der der Obertünnes von dem oder dem ist....wen interessiert das?
AIKIDO eher nicht.
Aikido kann man ganz für sich allein sprechen lassen....aber man muss dahinter zurücktreten können/wollen :-D
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