Kotodama Journal
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Ein Zusammenhang ist klar geworden, oder gar ein Aikido-Lichtlein aufgegangen? Hier teilen wir es (mit).
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Wei-jel :-D
Verfasst von Esther Pierling am 09.10.2021
Wir überlegen im Aikido Vieles....meistens montags....da gibt es eine Stunde dafür.
Neulich gab es den Gedanken, dass die ständige Überei keineswegs als Übel angesehen wird, sondern auf regelrechtes Wohlgefühl stoßt.
Jemand hatte bei einem klugen Herrn recherchiert, dass beispielsweise die ständige Spielerei am PC, oder an Konsolen bei Kindern ( und manchen Erwachsenen) eher nicht die Zentren im Hirn antelefoniert, die auf Sucht und Abhängigkeit schließen lassen, sondern darauf, dass da "geübt" wird und bei erfolgreicher Übung ein Zufriedenheits- um nicht zu sagen Glücksgefühl entsteht.
So ist das bei uns auch :-D

Obwohl wir schon über 30 Jahre lang Aikido üben, ja üben, nicht wiederholen...empfinden wir genau dieses Zufriedenheitsgefühl wie dieser Herr "Schlau" es beschreibt.
Tatsächlich ist das stete Wiederholen von Spielen, ebenso wie von Bewegungsabläufen LANGWEILIG :-D. Damit kann man nur als Idi*t seine Zeit sinnfrei verbringen. Uns zieht die Herausforderung an, die ständig und immer aufscheint, so die Lehrenden sie suchen (und finden).
Gerade haben wir wieder so ein Thema in Bearbeitung....wir renovieren unsere ukemi...mit vielen anstrengenden Bewegungsübungen, von denen man natürlich noch nicht alle kennt.....auch nach über 30 Jahren nicht und das macht es spannend.

Drum merke, NUR die Herausforderung, macht eine Kunst wie die unsere spannend und führt dauerhaft und langfristig zu Ausgeglichenheit und zufriedenem Tun. Langweiliger Unterricht, der immer wieder nur das Gleiche abturnt törnt ab.....wer hat darauf schon Lust?
Das Fazit des Herrn "Schlau" war.....üben macht glücklich!
Ich bestätige es :-D
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